Yucatan Honig / Maya Honig

Yucatan Honig – der Honig der Mayas

Die mexikanische Halbinsel Yucatán (deutsch auch Yukatan) heißt in der Sprache der Maya Mayab, was soviel wie „Land der Maya“ bedeutet. Politisch gehört Yucatán heute zu Mexiko. Die mesoamerikanische Halbinsel trennt den Golf von Mexiko vom Karibischen Meer. Im 16. Jahrhundert kamen die spanischen Eroberer und brachten das Land und seine Schätze unter ihre Kontrolle.

Auf ganz Yucatan verteilt gibt es archäologische Stätten der Maya. Die berühmten Mayastädte Chichén Itzá und Uxmal etwa gehören zum UNESCO-Welterbe. Auf der Halbinsel leben heute noch größten Teils die Nachfahren der Maya. Die Vegetation hier ist so üppig wie vielfältig. Neben tropischem Dschungel gibt es regengrünen Feucht- und Trockenwald und Dornbusch-Savanne. Im eher kargen, nordwestlichen Teil von Yukatan und in der nahe dem östlichen Küstenstreifen gelegenen Maya-Hochburg Felipe Carrillo Puerto ist die Bienenhaltung ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Ein Erbe der Mayakultur

Die Nutzung von Honig bei den Maya reicht bis in die Frühzeit vor 5.000 Jahren zurück. In Felipe Carrillo Puerto im Bundesstaat Quintana Roo und in vielen anderen Orten wird dieses Erbe bis heute gepflegt. Schon die alten Maya nutzten den Honig als Süßungs- und vor allem auch als Heilmittel. Honig war ein nahezu heiliges Gut. Die Priester der Maya sollen während der Zeremonien ihre Lippen mit Honig bestrichen haben. Aus Maismehl und Honig wurde zudem ein Teig erzeugt, aus dem die Maya Abbilder ihrer Götter schufen. In einem feierlichen Akt wurden diese dann verzehrt. Es gibt sogar die Vermutung, dass der vom Himmel stürzende Gott im berühmten Templo del Dios den Bienengott darstellen soll.

Das uralte Wissen um die Wirkung des Honigs hat erfreulicher Weise überlebt und auch hierzulande kann dieses hochwertige Produkt der Maya heute genutzt werden.

Die Bienenhaltung ändert sich

Die Imker der Maya hielten ihre Bienenschwärme früher in hohlen Baumstämmen. Die ursprünglichen Bienen auf Yucatán waren recht klein. Die spanischen Siedler führten ab dem 17. Jahrhundert europäische Bienenrassen ein. Die europäische Form der Imkerei fand bald auch bei den Maya Zuspruch. Die Bienenvölker der Maya-Nachfahren werden heute wie fast auf der ganzen Welt in Holzbeuten mit Wechselrahmen gehalten. Die Bienenhaltung erfolgt ganz natürlich und ökologisch im Einklang mit der Natur. Auf Bienen-Arznei oder Gentechnik wird vollkommen verzichtet. Der Honig wird mindestens zweimal im Jahr geerntet. Die Vielfalt an Blüten ist auf der Halbinsel unglaublich groß. Für eine erste Honigernte spielen unter anderem die Blüten der Margeriten eine entscheidende Rolle. Für die zweite Ernte sind die kleinen weißen Blüten des Dzidzilche-Buschs (Gymnopodium floribundum) wichtig.

Ein natürlicher Blütenhonig

Der Yucatan Honig, im Handel oft als Maya-Honig angeboten, ist ein Blütenhonig von flüssiger bis cremige Konsistenz und von dunkelgelber bis brauner Farbe. Die Bienen nutzen für ihren Honig mehr als 800 verschiedene Blütenarten, die auf Yucatán in größten Teils unberührter Natur gedeihen. Der Mayahonig hat daher einen besonders aromatischen und blumigen Geschmack. Die Honigproduktion ist auf Yucatan ein wichtiger Teil der kleinbäuerlichen, traditionellen Landwirtschaft, wenngleich der Feldbau der Haupterwerb ist. Chili, Mais, Bohnen und Kürbis sind hier die wichtigsten Feldfrüchte. Die Imkerei ist für die arme Landbevölkerung ein willkommenes Zubrot. Damit ihr Honig fair gehandelt wird und die erzielten Einkommen davon sicher und gerecht sind, organisieren sich die Imker in Kooperativen. Der meiste Honig geht in den Export.

In Deutschland ist Honig ein gefragtes Naturprodukt, das im Land selbst nicht ausreichend produziert werden kann. Da ist der wohlschmeckende, gesunde und ökologisch einwandfreie Yucatan Honig eine hervorragende Alternative.

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Titelbild: © 821292 – pixabay.de