Bancha Tee

Bancha Tee – ein mild schmeckendes, aber hoch intensives Wirkungsmittel

Grüner Tee Sorten sind breit gefächert und unter Teeliebhabern sehr nachgefragt. Eine von seinen vielen Varianten ist der Bancha Tee, der sich durch bestimmte Merkmale von ähnlichen Teearten unterscheidet.

Was ist Bancha und wo hat er seinen Ursprung?

Japan ist beliebt für seine Teesträucher und Teesorten, die weltweit geliefert werden. Das sogenannte Land der aufgehenden Sonne hat eine jahrzehntelange Tradition in Hinsicht auf Teebräuche, die auch die Gewinnung, Herstellung und den Verzehr von Bancha einschließen. 

Bancha Tee – der zweitbeliebteste Tee Japans ist eine einfach zubereitete, aber wertvolle Sorte. Bancha setzt sich zusammen aus den Wörtern „ban“ und „cha“. „Cha“ heißt Tee, „ban“ heißt soviel wie spät. Damit ist die, im Vergleich zum Sencha, spätere Erntezeit gemeint. „Ban“ kann man auch als „gewöhnlich“ übersetzen, was mit der Alltagsfunktion von Bancha übereinstimmen würde. In Japan ist der Bancha Tee nämlich ein gängiges und allgemein bekanntes Getränk, das tagtäglich serviert wird.

Obwohl Bancha und Sancha an gleichen Sträuchern in denselben Anbaugebieten wachsen, unterscheiden sie sich deutlich im Geschmack. Die Teesträucher werden in offenen, weiten Feldern angebaut und wachsen unter dem Einfluss von vielen Sonnenstrahlen. Bancha wird erst im Juni, Juli oder August gepflückt und verarbeitet und ist somit länger der Sonnenwärme ausgesetzt als die Sancha Blätter, die schon im April oder Mail in die Produktion gehen. Dieser Zeitabstand resultiert dann in den verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Inhalt und Wirkungen

Die Inhaltsstoffe des Bancha Tees beweisen, dass es keine Bedenken bei dem alltäglichen Konsum der Japaner zu geben hat. Besonders für Frauen ist er ein natürliches Ergänzungsmittel bei Eisenmangel, beispielsweise in Schwangerschaft oder Menstruationszyklen. Ungefährt 38mg Eisen sind in schon 100 Gramm Bancha Teeblättern enthalten. Exakte Werte von Mineralstoffen und Spurelementen wurden in Teesorten untersucht und verglichen. Es gibt fast keinen Tee, dessen Eisengehalt so hoch ist wie der Bancha Tee. 

Desweiteren befinden sich in 100 Gramm 740 Milligramm Calcium, 210 Milligramm Phospor, 4 Gramm Natrium und 1900 Gramm Kalium. Man muss unterscheiden zwischen gekochtem Teewasser und den trockenen Teeblättern, weil je nach Konsistenz die Konzentration der Elemente stark auseinander geht. Im Bancha Aufguss sinkt der Eisengehalt bei 3 gramm Teeblättern auf 0,1 mg. Nicht selten wird zum trockenen Verzehr von Bancha Teeblättern geraten, um so viel Eisen wie möglich aufnehmen zu können. 

Bancha hat nicht nur im Vergleich zu Sancha, sondern auch im Vergleich zu den anderen diversen Teesorten, einen sehr niedrigen Koffeingehalt, die ihn besonders attraktiv machen. Er ist ohne Bedenken Abends zu trinken und wird den Schlaf nicht beunruhigen oder verhindern. 

Nennenswert ist auch sein Einsatz als Antimykotikum, also als nicht synthetisches, aber antimikrobielle Substanz gegen Pilzerkrankungen. Damit diese Behandlungsmethode erfolgreich wird, ist eine äußerliche Anwendungen ratsamer als der Verzehr. Der Bancha dient also auch als Hausmittel, beispielsweise gegen Scheiden- oder Hautpilz, in dem man die Blätter zu Pulver zermahlt oder einfach auf betroffene Stellen legt oder einreibt. 

Bancha Tee, Grüner Tee aus Japan | Hochwertiger japanischer Grüntee Yanagi Bancha | Premium Japan Tee Bancha 100 g*

Bancha Tee, Grüner Tee aus Japan | Hochwertiger japanischer Grüntee Yanagi Bancha | Premium Japan Tee Bancha 100 g*
  • Bancha Tee ist in Japan der klassische Alltags Grüntee. Die Teeblätter werden im Sommer und Herbst geerntet. Sie sind im Vergleich zu anderen japanischen Grüntees wesentlich kräftiger.
  • Der Yanagi Bancha Tee hat einen leichten Körper mit einem interessanten Aromenspiel. Blumige Noten kombiniert mit süßlichem Karamell. Einen dezent herben Abgang mit ledrig und holzigen Noten.
  • Bancha Tee enthält etwas weniger Koffein und kann daher gut den ganzen Tag getrunken werden. Ob zum Frühstück, mit Freunden oder im Restaurant. Bancha Tee gehört in Japan immer auf den Tisch.

Hochwertigkeit und Qualität

Die Bancha Hochwertigkeit lässt sich im Detail gesehen in ungefähr 20 verschiedene Klassifizierungen einstufen, die sich grob in hochwertig, durchschnittlich und mittelmäßig oder minderwertig einteilen lassen. 

Grundsätzlich gilt, je jünger die Ernte, dünner das Blatt und höhere Anordnung an der Pflanze, desto geschmacksintensiver und qualitativer werden die Blätter und Mineralien sein. Somit steigt die Effizienz der Wirkstoffe und die Entfaltung des Aromas. 

Die minderwertigsten Beschaffenheiten sind Mischungen, auch Blend genannt. Sie setzen sich zusammen ausgetrockneten, groben, hinfälligen und farblich schlaffen Blättern von verschiedenen Feldern und Farmen aus zerstreuten Regionen. Es ist auf den Verpackungen deswegen kein eindeutiges Ernteland zu finden. Die gebrechlichen Blätter, die außerdem mit einem hohen Anteil an Stängen gemischt sind, äußern sich in dem manchmal metallischen, manchmal sauerem Geschmack. Dieses Gemisch wird meistens in Teebeutel eingehüllt, sehr billig und manchmal viel zu überteuert in Supermärkten verkauft.

Ausschlaggebend ist auch die ausgeprägte Farbe der Blätter. Die Standard Bencha Sorten sind vergleichsweise dunkelgrüner als die ausgetrockneten Varianten. Als Produktionsland sind meistens fruchtbarere Regionen angegeben. Die mittelmäßigen Verarbeitungen schmecken wesentlich weniger mineralisch und geschmacksintensiver, obwohl sie ebenfalls Blends sind. Jedoch ist der Anteil an Stängeln deutlich geringer.

Höchste Qualität kennzeichnen die hauchdünnen, frischen, dunkelgrünen Blätter, die im Idealfall zwischen der ersten und zweiten Ernte gepflückt werden und in die Produktion gehen. Die oben gelegenen Blätter, die in optimalem Zeitintervall Sonnenstrahlen aufgenommen haben, sorgen mit den Knospen, die in den hochwertigsten Bancha Sorten enthalten sind, für einen genussvollen Geschmak. Es harmonieren sanfte und bittere Nuancen miteinander, die man besonders den Knospen zu verdanken hat. Diese Verarbeitungen werden auch Meban genannt, „Me“ für Knospe und „Ban“ als Abkürzung für Bancha. Ein Beispiel für diese Premium Varianten ist der Hayashi Mai-Bancha. Er schmeckt zart, angenehm frisch, in gewissem Maße nussig und die Hersteller legen große Sorgfalt auf die Auswahl der jungen Blätter. 

Bancha zubereiten

Fundamental für die perfekte Entfaltung des Aromas ist die korrekte Ziehzeit und Wassertemperatur. Wie es bei den meisten asiatischen grünen Tees üblich ist, sollte das Wasser keinesfalls sprudelnd kochen, sondern sich zwischen 70 und 80 Grad befinden. Komponenten wie die Qualität des Tees spielen auch hier wieder eine große Rolle. Bei hochwertigem Bancha Tee ist ein niedriger Temperaturwert geeigneter, während bei minderwertigem sich so fast kein Geschmack entfalten könnte.

Die Menge des Tees variiert wieder nach eigenen Vorlieben. Um seinen eigenen Vorstellungen gerecht zu werden, kann man mit einem gehäuften Teelöffel beginnen und den eigenen Geschmack erkunden. Es ist bemerkenswert und wohltuend zu wissen, dass Bancha Teeblätter sehr ergiebig sind: 11 Gramm reichen aus für einen Liter Wasser. Darüber hinaus ist er einer der wenigen Teesorten, den man bis zu dreimal aufgießen kann, ohne Geschmacksverlust einzubüßen. 

Die Ziehzeit beginnt mit mindestens einer Minute. Um die Freisetzung von Bitterstoffen zu verhindern, sollte man drei bis fünf Minuten nicht überschreiten, je nach Geschmacksvorstellungen. 

Wo kann man Bancha Tee kaufen?

Wie oben erklärt, sollte man lieber auf die Ausführungen in Teebeuteln, die man in Massen in den Supermarktregalen findet, verzichten, da die Konzentration an echtem Bancha sehr gering bis kaum vorhanden ist.

Wohl bemerkt ist aber nicht jeder Teehändler zuverlässig. Meistens wird mit großen Firmen zusammengearbeitet, die ebenfalls wie die Pakete im Supermarkt, keine genauen Angaben zum Herstellungsland machen. Grundsätzlich gilt, für die Gesundheit und die Entfaltung der Wirkung des Tees, ist der Reifungsraum der Teesträucher ausschlaggebend.

Das Territorium der Teefelder und die Firma der Verarbeitung sagen aus, ob die Importprodukte aus Japan zu lange radioaktiven Umgebungen ausgesetzt waren oder ob die Produzenten auch empfindlich genug gegen Pestizide agieren.

Der Konsument findet diese Antworten am ehrlichsten und ausführlichsten bei Teehändlern, die jahrelange Beziehungen zu entsprechenden Teefarmern pflegen und sich über deren Farm-Philosophie und Farm-Bedingungen belehren lassen. Einen Teehändler, der genau Bescheid weiß, über die klimatischen Merkmale seiner Ware, ist nicht in jedem Dorf zu treffen. Sie bieten deswegen für interessierte Konsumenten online Shops an, in denen meist auch eine Telefonnummer für persönliche Beratung hinterlegt ist.

Zusammenfassend sind neben der Reifungszeit also auch die Herstellerinformationen wichtig. Ein Bio Produkt scheint immer empfehlenswert, wenn es um eine günstigere Variante von hochwertigem Tee gehen soll. Eine unempfindliche Produktion gegen Pestizide ist hier zwar ausgeschlossen, doch auch die Bio Tees haben die Absicht höchstmöglichen Gewinn zu erwirtschaften, was sich manchmal in der Hochwertigkeit des Tees schmecken lässt.

Außerdem sollte man den Tee immer in verschweißten Verpackungen kaufen, damit die Frische erhalten bleibt.

Zusammenfassend lässt sich über Bancha Tee sagen, es ist eindeutig die Qualität entscheidend, um das ideale Geschmackserlebnis zu empfinden und höchstmögliche Effizienz der Heilungswirkung oder Gesundheit zu erzielen. 

Japan Bancha Grüner Tee Lose 100g, Japanischer Grüntee Aromatisch-Mild*

Japan Bancha Grüner Tee Lose 100g, Japanischer Grüntee Aromatisch-Mild*
  • ✅ JAPAN BANCHA - Der Japan Bancha wird Anfang Mai kurz nach der ersten Pflückung geerntet. Nach der Ernte welken die etwas größeren Blätter unter Kühlung bis zum nächsten Morgen, um dann verarbeitet zu werden. Die Teeblätter werden nicht zu Nadeln gerollt, sondern flach gefaltet.
  • ✅ AROMATISCH-MILDER GRÜNER TEE - Dieser Bancha zeichnet sich durch seinen floralen Duft mit kräftigem Unterton aus. Der florale Duft tritt mit jedem Aufguss mehr und mehr in den Vordergrund. Bis zu 5 mal kann der Tee aufgegossen werden.
  • ✅ EINSTEIGER GRÜNTEE - Ein Bancha enthält weniger Koffein als anderer Japanischer Grüntee wie Sencha oder Gyokuro. Daher können auch koffeinsensiblere Menschen den Tee besser vertragen. Der Grüntee eignet sich sehr gut für Japan Tee Einsteiger.

Bancha Grüner Bio Tee aus Kyoto (Uji), Japan| Hochwertiger japanischer Bio Bancha Tee (100g)*

Bancha Grüner Bio Tee aus Kyoto (Uji), Japan| Hochwertiger japanischer Bio Bancha Tee (100g)*
  • Bio Bancha Tee gehört zu den klassischen japanischen Bio Grüntees. Bancha Bio Tee ist ein aromatischer, milder und erfrischender japanischer Bio Grüntee mit wenig Koffein.
  • Das Aroma von Bio Bancha Tee erinnert im ersten Moment an gekochtes Gemüse mit Noten von geröstetem Getreide. Das macht ihn zu einem wahren Genusstee mit wärmendem Charakter.
  • Bio Bancha Tee ist in Japan der klassische Alltags Grüntee. Die Teeblätter werden im Sommer und Herbst geerntet. Sie sind im Vergleich zu anderen japanischen Bio Grüntees wesentlich kräftiger.

Bancha Hojicha Japanischer Grüner Tee - Japanischer Gerösteter Tee - Lose Blätter Tee Japan 100g*

Bancha Hojicha Japanischer Grüner Tee - Japanischer Gerösteter Tee - Lose Blätter Tee Japan 100g*
  • Gerösteter Hojicha Bancha ist ein sanfter Tee mit nussigem Aroma, unterschwelligen Röstnoten und einem beruhigenden, lang anhaltenden Nachgeschmack. Der perfekte Energieschub!
  • Da Hojicha nur wenig Koffein enthält, kann er auch noch spät am Abend genossen werden, ohne negative Auswirkungen oder Schlaflosigkeit fürchten zu müssen.
  • Dieser Tee schmeckt unglaublich frisch! Die Blätter wurden im Mai 2020 auf einer familienbetriebenen Teefarm gepflückt, bevor sie verpackt und auf dem kürzesten Weg zu uns geschickt wurden.

Quellen und weiterführende Links

  1. Bancha Tee | bancha-tee.de
  2. Bancha | wikipedia.org
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